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Mietrendite berechnen

Brutto- und Nettomietrendite, Amortisation und Kaufpreismultiplikator — geben Sie Ihre Immobiliendaten ein und erhalten Sie das Ergebnis sofort.

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Reiner Kaufpreis ohne Nebenkosten

€/Mon.

Grunderwerbsteuer + Notar + ggf. Makler

%

Nicht umlagefähig: Instandhaltung, Versicherung, Verwaltung

€/Jahr

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Was bedeuten die Kennzahlen?

Bruttomietrendite

Die einfachste Kennzahl: Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100. Sie gibt eine schnelle Orientierung, berücksichtigt aber weder Nebenkosten noch laufende Ausgaben.

Bruttomietrendite = (Kaltmiete × 12 ÷ Kaufpreis) × 100

Nettomietrendite

Realistischere Kennzahl: Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, ggf. Makler) und nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten (Instandhaltungsrücklage, Verwaltung, Versicherung) werden abgezogen.

Nettomietrendite = ((Jahreskaltmiete − Bewirtschaftungskosten) ÷ (Kaufpreis + Nebenkosten)) × 100

Kaufpreismultiplikator

Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Zeigt, wie viele Jahresnettomieten der Kaufpreis entspricht. Unter 20x gilt als günstig, über 30x als teuer.

Typische Kaufnebenkosten in Deutschland

  • · Grunderwerbsteuer: 3,5–6,5 % (je nach Bundesland)
  • · Notarkosten: ca. 1,5 %
  • · Maklerprovision: 0–3,57 % (je nach Vereinbarung)
  • · Grundbucheintragung: ca. 0,5 %
  • → Gesamt typisch: 8–15 %

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Häufige Fragen zur Mietrendite

Was ist eine gute Mietrendite?
Als grobe Orientierung gilt eine Bruttomietrendite ab etwa 4–5 % als solide; in gefragten Großstadtlagen sind die Werte oft niedriger, in ländlichen Regionen höher. Entscheidend ist die Nettomietrendite nach Kaufnebenkosten und Bewirtschaftungskosten – erst sie zeigt, was tatsächlich übrig bleibt.
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?
Die Bruttomietrendite setzt nur die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Die Nettomietrendite berücksichtigt zusätzlich die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, ggf. Makler) und die nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten und ist damit die realistischere Kennzahl.
Berücksichtigt der Rechner die Finanzierung?
Nein, der Rechner ermittelt die objektbezogene Rendite ohne Kredit (unverschuldet). Die Eigenkapitalrendite kann durch Fremdfinanzierung (Leverage-Effekt) höher, bei negativem Cashflow aber auch riskanter ausfallen. Für die Finanzierung ziehen Sie Zins und Tilgung separat hinzu.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland?
Typisch sind 8–15 % des Kaufpreises: Grunderwerbsteuer 3,5–6,5 % je nach Bundesland, Notar und Grundbuch rund 2 %, dazu je nach Vereinbarung eine Maklerprovision. Diese Nebenkosten senken die Nettomietrendite spürbar und sollten von Anfang an eingeplant werden.
Was sagt der Kaufpreismultiplikator aus?
Der Kaufpreismultiplikator (Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete) zeigt, wie viele Jahresmieten der Kaufpreis entspricht. Unter dem 20-Fachen gilt eine Immobilie tendenziell als günstig, über dem 30-Fachen als teuer. Er ist der Kehrwert der Bruttomietrendite.